Spielwarenmesse Nürnberg 2008: Spielend Lernen
Die Spielwarenmesse International Toy Fair Nürnberg, findet vom 7. bis 12. Februar 2008 statt. Das grösste Spielwaren-Schaufenster der Welt steht unter dem Motto Spielend Lernen. 2’676 Aussteller aus 61 Ländern zeigen ihre Neuheiten und Einkäufer suchen die kommenden Trends und Bestsellers.
Da Lernen lebenswichtig ist, hat die Spielwarenmesse bei der GEFAS-Gesellschaft für angewandte Sozialforschung, Gütersloh eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie soll aufzeigen, welchen Stellenwert das spielende Lernen mit sogenanntem Lernspielzeug in der heutigen Zeit besitzt.
Letztlich entscheiden die Kinder, welches Spielzeug sie momentan zum Spielen bevorzugen. Dennoch sind es die Eltern, die das Angebot an Spielsachen gestalten. Dabei stehen die Eltern in der Regel vor der Frage, welches Spielzeug für ihr Kind sinnvoll ist. Eine Reihe von Motiven, Vorlieben und Einstellungen führen dabei zu unterschiedlichen Strategien der Spielzeugauswahl und zu dessen Nutzung im Familienalltag. Die genauen Einstellungen zum lernenden Spiel und die Kriterien zur Wahl entsprechender Spielzeuge sind jedoch für die gegenwärtigen Eltern nicht empirisch untersucht worden.
Ebenso wichtig für den pädagogischen Wert von Spielzeug ist die Frage, inwieweit Eltern ihre Kinder in der Nutzung des Spielzeugs unterstützen und wie die Kinder mit dem Spielzeug umgehen. Spiele sind von ganz entscheidender Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und sie sind der Nährboden für einen darauf aufbauenden Erwerb von notwendigen schulischen sowie beruflichen Fähigkeiten.
Experten gehen von einem deutlichen Zusammenhang zwischen der Spiel- und Schulfähigkeit aus Aus der Sicht der Pädagogik unterscheidet sich gutes und schlechtes Spielzeug dahingehend, ob es geeignet ist, dass Kinder damit ihre Fantasie entfalten und selbst aktiv werden können. Fachleute sprechen von der Multifunktionalität oder von der Offenheit von Spielzeug, das möglichst viel Freiraum für die eigene Kreativität zulässt.
Die Lernbereiche, die durch edukatives Spielzeug angesprochen werden, sind unter anderem Sprache, räumliches Denken, Sinnesschulung, rechnerisches Denken, Motorik und soziales Verhalten.

