Kartenspiel Dixit ist Spiel des Jahres 2010
Die Würfel, respektive die Karten sind gefallen. Die Jury hat das Spiel DIXIT zum Spiel des Jahres 2010 gewählt. Dixit vom Verlag Libellud hat damit die anderen nominierten Spiele auf die Plätze verwiesen.
Die Begründung der Jury des Spiel des Jahres für die Wahl von DIXIT lautet wie folgt: Dieses Gedankenspiel entführt in ganz eigene Sphären. „Dixit“ von Autor Jean-Louis Roubira regt nicht nur die eigene Kreativität an, man muss sich auch auf die Ideen anderer einlassen. Wesentliches Element sind dabei die herausragend gezeichneten Bildkarten, die durch ihren Detailreichtum verschiedenste Assoziationen zulassen. Sie bringen die Spieler über das Spiel hinaus miteinander ins Gespräch. Ein Vorbild für die gelungene Komposition von Spiel und Grafik.
Der Autor von Dixit dem Spiel des Jahres 2010 , Jean-Louis Roubira lebt in Poitiers, Frankreich. Er ist als Kinder-Psychiater tätig und hat bereits zwei Spiele veröffentlicht. Dixi ist sein bisher erfolgreichstes Spiel. Es wurde bereits in Frankreich und Spanien mit Preisen ausgezeichnet. Die Bildkarten sind ein wesentlicher Teil des Spiels Dixit. Die Karten wurden von Marie Cardout gestaltet. Die Illustratorin von Postkarten und Büchern lebt in Paris. Der Kleinverlag Libellud aus Roubaix in Frankreich wurde erst im Jahr 2008 gegründet. Die Kleinstfirma besteht aus Régis Bonnessée. Er arbeitet selber als Spieleautor. Sein Spiel Himalaya erhielt im Jahr 2005 eine Nominierung für das Spiel des Jahres.
Kartenspiel Dixit
Das Spiel ist für 3 – 6 Spieler, ab 8 Jahren gedacht. Ein Spiel dauert cirka 30 Minuten. Wie kleine Kunstwerke erscheinen die 84 grossformatigen Karten ihren Betrachtern. Die liebevoll gestalteten Motive regen die Fantasie an. Sechs Karten stehen jedem Spieler zur Auswahl. Wer zu einer davon ein Thema findet, nennt es und spielt die Karte verdeckt aus. Alle anderen Spieler wählen geheim ein möglichst passendes Bild und legen es dazu. Nach dem Aufdecken wird getippt: Wer errät die Karte des Themengebers? Treffer werden mit Punkten belohnt und durch verspielte Holzhasen auf der Zählwiese markiert. Die Wahl des Themas spielt eine zentrale Rolle: Es darf weder zu leicht noch zu schwer sein! Tippen alle richtig oder alle falsch, geht der Ideengeber leer aus. Schnell geraten die Spieler ins Schwärmen und entdecken immer neue Details auf den Bildern, die zum Träumen, Nachdenken und Geniessen einladen.


Mark schreibt,
5, Juli, 2010 @ 14:29
Der Ansatz des Spieles ist wirklich bemerkenswert, ebenso die Karten, die wirklich kleine Kunstwerke sind. Der phantasieanregende Spieleverlauf ist in einer Medienwelt der Bilder wirklich sehr gut gewählt. Es macht einfach mal wieder Spass, die eigene Phantasie zu nutzen.
spiele kartenspiele schreibt,
17, Juli, 2010 @ 19:41
Kürzlich habe ich gelesen hatte diesen Posten, die gute Informationen über die spiele kartenspiele um mehr Unterhaltung zu bekommen.