Diego Drachenzahn von Haba ist Kinderspiel des Jahres 2010

Diego Drachenzahn Kinderspiel des Jahres 2010 von HabaDie Jury von Kinderspiel das Jahres hat das Spiel Diego Drachenzahn von Haba zum Kinderspiel des Jahres 2010 gewählt. Wie funktioniert das Spiel Diego Drachenzahn? Im Spiel geht es um die Geschichte des Drachen Diego. Unglücklicherweise hat Diegos Feuerkugel den Hut von Onkel Dragobert in Brand gesteckt. Dieses Missgeschickt ist ihm ausgerechnet beim grossen Wettbewerb der Feuerdrachen unterlaufen. Was wollte er treffen? Während die anderen Drachen noch rätseln, feuert Diego wieder los. Ob die Kugel diesmal in die richtige Bahn kullert? Egal – solange Diego den anderen Drachen glaubhaft vorgaukeln kann, dass die soeben abgefeuerte Kugel exakt dort landete, wo er sie hinhaben wollte! Denn auch Diegos Konkurrenten sind keine Meisterschützen und verfehlen oft genug ihr Ziel. Deshalb gewinnt bei diesem pfiffigen Geschicklichkeits-Bluff-Spiel nicht unbedingt der beste Schütze, sondern jener Spieler, der die anderen häufig an der Nase herumführt.

Das Kinderspiel Diego Drachenzahn wurde vom Autor Manfred Ludwig erfunden und wird vom Verlag Haba vertrieben. Das Spiel für Kinder ist für 2-4 Spieler ab 5 Jahren. Ein Spiel dauert ungefähr 15 Minuten. Peter Braun hat das Spiel illustriert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit sind Illustrationen für Kindersachbücher.

Weshalb hat die Jury sich für dieses Spiel entschieden?
Das Spiel Diego Drachenzahn lädt ein zum Feuerspucker-Wettbewerb. Keine Angst, das Kinderzimmer onder das Wohnzimmer geht nicht in Flammen auf, denn die Feuerkugeln sind aus Glas. Was die kleinen Drachen aber beherrschen und lernen sollten, sind Treffsicherheit und Raffinesse. Es gehört zu den Spielregeln, den Mitspieler reinzulegen. Die gelungene Mischung aus Geschicklichkeit, Bluff und Einschätzungsvermögen, im Zusammenspiel mit schönen Farben und einem tollen Spielbrertt, sorgen für hohen Spielwert.

Der Autor des Kinderspiel des Jahres 2010
Der frühere Gymnasiallehrer Manfred Ludwig (Jahrgang 1936) wurde durch das Spielen mit seinen Kindern zum Spieleerfinden inspiriert. Ludwig ist bei seiner Tätigkeit als Spieleerfinder erfolgreich. Der gebürtige Münchner gewann mit „Viva Topo!“ den Preis „Kinderspiel des Jahres 2003“. Beim Testen von Prototypen erhält er mittlerweile Unterstützung von fünf Enkelkindern.

Der Verlag
Haba bezeichnet sich selbst als „Erfinder für Kinder“. Neben Kinder- und Familienspielen hat das Unternehmen Habermaass aus Bad Rodach zum Beispiel auch Babyspielzeug und Wohnideen fürs Kinderzimmer im Programm. Im Jahr 2001 gewann der Verlag mit „Klondike“ den damals zum ersten Mal vergebenen Preis „Kinderspiel des Jahres“. Eine Wiederholung gelang 2006 mit „Der schwarze Pirat“.

Die Jury Kinderspiel des Jahres 2010 setzt sich wie folgt zusammen
Zielsetzung des Vereins „Spiel des Jahres e.V.“, der den Preis vergibt, ist die Verbreitung des Kulturgutes Spiel in Familie und Gesellschaft zu fördern. Dazu vergibt er für den deutschsprachigen Raum seit 2001 die Auszeichnung „Kinderspiel des Jahres“. Stimmberechtigt sind ausschliesslich unabhängige Fachjournalisten, die in die Jury berufen werden
und sich strikt am Verbraucher orientieren. Für die Wahl „Kinderspiel des Jahres 2010“ waren drei Mitglieder der Jury sowie drei Beiräte stimmberechtigt.

Bei der Wahl beurteilt die Jury die Kinderspiele nach folgenden Kriterien:
1. Spielidee (Spielspass, Originalität, Spielwert)
2. Regelgestaltung (Aufbau, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit)
3. Design (Funktionalität, Verarbeitung)
4. Layout (Karton, Spielplan, Regel)
Für das Wahlverfahren werden alle neuen Spiele für Kinder des laufenden und des vorangegangenen Kalenderjahres berücksichtigt.

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