Der Deutsche Lernspielpreis 2010 an 4 Spiele vergeben

Die Nachhilfeschule Studienkreis und die Zeitschrift spielen und lernen für Eltern und Kinder vergeben jedes Jahr den Deutschen Lernspielpreis. Mit dem Deutschen Lernspielpreis soll die  Kultur des Lernspiels im deutschsprachigen Raum gefördert werden. Die Spieleverlage sollen mitiviert werden besonders gute Spiele herauszustellen. Spielerisches Lernen soll mit dem Deutschen Lernspielpreis einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Die Initiatoren des Spiele Preises wollen auf diese Weise dazu beitragen, dass spielerisches Lernen als unverzichtbarer Baustein bei der Entwicklung von Kindern in allen Altersgruppen anerkannt wird und wollen dabei Orientierungshilfen geben.

Der Spiel für Lernspiele will Anerkennung und Anreiz sein für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage, die mit einfallsreichen und liebevoll gestalteten Spielen Lernziele mit Spielspass verbinden. Die Wahl des Jahres 2010 wurde vorgenommen. Preise wurden in den folgenden 4 Kategorien vergeben:

  • unveröffentlichte Spiele
  • ab 3 Jahren
  • ab 6 Jahren
  • ab 9 Jahren

Der Deutsche Lernspielpreis wird am Freitag, 19. November 2010 um 11.00 Uhr auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart vergeben. Die folgenden 4 Spiele werden prämiert:

In der Kategorie unveröffentlichte Spiele hat gewonnen: Donnerwetter von Kirsten Hiese
Das Spiel Donnerwetter ist für 3 bis 4 Spieler ab 4 Jahren gedacht. In vielen Wolkengebilden am Himmel lassen sich Figuren erkennen. Reihum legen die Spieler mit einer Kette die Figur nach, die auf ihrem gezogenen Kärtchen zu sehen ist. Wer von den anderen tippt zuerst auf die richtige Form? Dieses Spiel für Vorschulkinder trainiert genaues Hinschauen, Feinmotorik und hilft später beim Schreibenlernen.

Bei den veröffentlichten Spielen waren erfolgreich:
Sieger in der Kategorie ab 3 Jahren
Das Spiel Schollenhüpfen von Oberschwäbische Magnetspiele ist von denAutoren Meike Massholder und Marco Gutmayer kreiert worden. Das Lernspiel ist für 2 bis 4 Spieler ab einem Alter von 5 Jahren. Die Spieler sind als Eisbären auf der Jagd nach Fischen. Die verstecken sich unter Eisschollen, welche sich immer wieder verschieben. Gar nicht so einfach, sich zu merken, unter welche Scholle man schon geguckt hat. Und dann funken auch noch Eskimos dazwischen. Witziges und innovatives Spiel.

Gewinner in der Kategorie ab 6 Jahren
Das Spiel Wo war’s? von Ravensburger vom Autor Roberto Fraga ist für 1 bis 5 Spieler ab 7 Jahren.
Der Dieb des Drachenschatzes flieht und hinterlässt eine Spur aus Geräuschen: Wasserrauschen, Hundebellen, Kindergelächter und vieles mehr. Wer genau hinhört, kann den Dieb auf dem Spielplan verfolgen. Aber Achtung: Hexen helfen ihm, zu entwischen. Das Spiel Wo war’s ist eine gute Kombination aus Brettspiel und Elektronik mit zwei Profivarianten.

Sieger in der Kategorie „ab 9 Jahren“
Creationary von LEGO für 3 bis 8 Spieler ab 9 Jahren
Der Würfel und eine Karte geben vor, was mit LEGO-Steinen nachgebaut werden soll: Biene, Rasenmäher, Rakete… Die anderen Spieler müssen raten, was das Kunstwerk darstellen soll. Das Spiel Creationary von Lego bietet verschiedene Schwierigkeitsstufen und die Möglichkeit, die Regel zu verändern. Es ist recht anspruchsvoll, eignet sich für Jung und Alt, und fördert die Kreativität.

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1 Kommentar gepostet von »

  1. 1

    kat schreibt,

    9, September, 2010 @ 08:20

    guter Artikel .. Danke

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